DolomitenbahkAutoreisen durch Österreich
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Datei 06 · Blech und Geduld

Das Auto ist
kein Kostüm.

Wir vermieten keinen Fuhrpark im Schaufenster. Wir sagen, welches Fahrzeug eine Etappe trägt – Ihres, ein Mietwagen aus Wien, oder gar keins, wenn die Sperre unten bleibt.

Kompakte Limousine, geeignet für Kehren

Die ruhige Limousine

Niedrig genug für Kehren, lang genug für die Autobahnstunde davor. Handschalter hilft an der Turrach, Automatik reicht, wenn sie nicht in den Berg hineinsegelt. Wichtig: Kühlung, nicht PS.

Reisewagen mit Kofferraum für Etappen

Der Etappenkombi

Für fünf Tage mit Gepäck, das nicht auf dem Rücksitz leben soll. Bodenfreiheit zählt an Schotterparkplätzen der Almen. Dachbox nur, wenn der Wind auf der Bieler Höhe mitgedacht ist.

Sportliches Auto, nur für trockene Pässe

Das enge, schnelle

Nur bei trockenem Asphalt und ohne Show. Auf der Großglockner ist Tempo ein Missverständnis. Wer so fährt, bekommt von uns kürzere Etappen und mehr Pausen – die Bremsen brauchen Luft, nicht Applaus.

Was wir ablehnen

Wohnmobile auf engen Mautstraßen zur Hauptzeit. Tiefergelegte Fahrzeuge mit Sommerreifen im Oktober. Anhänger am Timmelsjoch. Alles, was die Kehre für die hinteren zum Theater macht.

Wer mit dem eigenen Oldtimer kommen will: ja, mit Zeit, Ersatzriemen und ohne Ehrgeiz, den Tageskilometer eines Mietwagens zu halten.

Check vor der Abfahrt

  • Winterausrüstung laut Saison, nicht laut Gefühl
  • Bremsflüssigkeit und Kühlwasser, nicht nur Tank
  • Vignette + Streckenmaut, getrennt denken
  • Reserverad oder Pannenset, das man schon einmal geöffnet hat

Mietwagen in Wien, eigenes Auto, Motorrad

Wer in Wien mietet: Stationen am Flughafen, Westbahnhof und in der Inneren Stadt. Wir raten zu Automatik nur, wenn sie bergab nicht „segeln“ muss; Handschalter bleibt an der Turrach die ruhigere Wahl. Vollkasko lesen, nicht abhaken. Winterreifen ins Angebot schreiben, nicht hoffen. Dachbox nur mit Wind im Kopf – auf der Bieler Höhe ist sie ein Segel.

Eigenes Auto: Kühlwasser, Bremsen, Profil. Die Alpenstraße bestraft Nachlässigkeit früher als die Südosttangente. Wer elektrisch fährt, bekommt von uns Etappen an Säulen, nicht an Aussichtspunkts-Romantik. Ladezeiten sind Pausen, keine Strafe, wenn man sie einzeichnet.

Cockpit eines Reisewagens vor der Etappe

Motorrad: eigene Packliste, andere Kältegrenze, gemeinsames Quartier mit dem Begleitwagen wenn gewünscht. Gespanne und Wohnmobile auf engen Mautstraßen zur Hauptzeit lehnen wir ab – nicht aus Moral, aus Rücksicht auf die Kehre hinter Ihnen.

Mehr zur Ausrüstung: Packliste. Mehr zur Jahreszeit: Kalender.